Archiv für den Monat Februar 2015

Leseprobe – Das Geheimnis von Aldenham Park

…und der Fluch der Wölfe

Das besondere an meinem Buch ist, das es fünf Anfänge und Enden hat, von denen sich jeder seinen Lieblingsanfang/Ende aussuchen kann. 🙂

Kapitel 1

Vorhang auf! Es beginnt: Das Erbe
Der Himmel über London hatte sein schlimmstes Novembergrau aufgelegt. Ein rohe-r, kalter Wind wehte durch die Häuserschluchten, zerrte die Blätter von den Bäumen. Die ersten Regentropfen fielen und ich trat stärker in die Pedale.
Ein Anwalt, ein gewisser Mister Alistair Smith, hatte mich zu einem Landschlösschen mit dem klangvollen Namen Aldenham Park bestellt. Es lag nahe Borhamwood, einem Londoner Vorort. Bei seinem Anruf dachte ich, dass sich jemand einen Scherz mit mir erlaubte, aber es stellte sich heraus, dass Mister Smith durchaus ein ehrenwerter Mann und seine Integrität über jeden Zweifel erhaben war.
Zehn Minuten vor dem vereinbarten Termin erreichte ich das Anwesen von Aldenham Park. Vor der breiten Freitreppe stand ein dunkelblauer Porsche. Die Geschäfte von Mister Smith schienen gut zu laufen. Ich stellte mein Fahrrad an einem schmiedeeisernen Rundbogen ab, der in besseren Zeiten Kletterrosen Halt gegeben hatte, und sicherte es mit einem Schloss.
„Meinen sie, in dieser Einöde kommt jemand auf die Idee ihr Fahrrad zu stehlen?“, fragte eine spöttische Stimme hinter mir.
Ich drehte mich um und sah in ein markantes Gesicht mit graugrünen Augen, die mich auf-merksam betrachteten. Mir lag die Antwort auf der Zunge, aber ich wollte bei dem Anwalt keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Ich setzte ein Lächeln auf und reichte ihm die Hand.
„Hallo Mister Smith schön sie kennenzuler-nen. Ich bin Serafine Durham, aber das wissen sie ja.“
Er kam näher und nahm meine Hand. Da ich ihm gerade bis zur Schulter reichte, musste ich den Kopf heben, um ihn anzusehen.
„Sie sind also Serafine. Sehr interessant“, er machte eine Kunstpause, „ich bin übrigens nicht Mister Smith. Mein Name ist Aidan Black.“
„Dann sind sie ein Assistent von Mister Smith?“, versuchte ich einen neuen Anlauf die Verhältnisse zu klären.
„Nein. Ich weiß genauso so viel wie sie. – Nur in einer Sache scheine ich im Vorteil zu sein. Mister Smith hat mich darüber aufgeklärt, dass wir zwei Erben sind.“
Ich zögerte. Was sollte diese Scharade? Mister Smith sagte etwas von einem Erbe, aber ich hatte nicht die geringste Ahnung, wer mir etwas vererben könnte. Viele Jahre meiner Kindheit verbrachte ich in einem Heim und war der Meinung, keine Angehörigen zu haben.
Bevor ich Mister Black nach seinen Erkenntnissen befragen konnte, hörten wir einen Wagen die Auffahrt herauffahren. Eine Minute später hievte sich ein reichlich mittelalterlicher Herr aus einem antiken Mercedes und kam schnaufend auf uns zu.
„Entschuldigen sie“, keuchte er, nahm den Hut ab und tupfte sich die kahle Stirn mit einem Taschentuch ab, „dringende Geschäfte.“
Mister Smith reichte mir die feuchte Hand.
„Miss Serafine Durham darf ich annehmen.“
Sollte dies eine Frage oder eine Feststellung sein? Dass Mister Black nichts Weibliches an sich hatte, sah ein Blinder. Sein tadellos sitzender Anzug mit der exquisiten Seidenkrawatte ließ einen trainierten Körperbau erahnen.
Meine Freundin Eve hätte sich die Hände gerieben. Aidan Black fiel genau in ihr Beuteschema. Er trug die Aura schlichter, teurer Eleganz wie eine zweite Haut. Alles an ihm war kostspielig. Die Lederschuhe, die Uhr aus der Schweiz, der feine Zwirn. Trotzdem bewegte er sich so lässig, als wären es Jeans und Turnschuhe.

Leseprobe – Das Schwert der Umanyar

„Sieh mal! Was für ein tolles Schwert!“, flüstert Paul seiner Schwester Emily zu.
Neugierig bleiben die Kinder stehen und nehmen das Langschwert in Augenschein, das neben einer mit Edelsteinen besetzten Scheide an der Wand hängt. Unterdessen begibt sich der Rest der Besichtigungsgruppe in den nächsten Ausstellungsraum der alten Burg. Während Paul näher an die Objektbeschreibung des Schwertes herantritt, betrachtet Emily die merkwürdig verschlungenen Zeichen auf der Schwertschneide.
„Du“, Emily zupft ihren Bruder ungeduldig am Ärmel, „wollen wir nicht weitergehen? Mama und Papa sind schon im nächsten Saal.“
„Warte doch mal!“
Paul liest gebannt die Inschrift auf dem Schild.
„Dieses Schwert ist etwas ganz Besonderes!“, belehrt er Emily. „Es wurde der Sage nach von Niall erobert, einem großen Helden der Telrir de Anglar. Er tötete in der zweiten Schlacht von Mag Tuireadh den Herrscher der Umanyaren und erhielt als Lohn das magische Schwert Glinmegil, welche alle von ihm vollbrachten Taten erzählen konnte.“
Fasziniert betrachtet Paul das Schwert, um das sich scheinbar eine schimmernde Aura bildet.
„Schwerter sind blöd.“
Emily wendet sich gelangweilt ab, um der Gruppe zu folgen. Was Paul nur immer mit Waffen hat, denkt sie, dem ist nicht zu helfen. Typisch Jungs.
„He, du Mädchen!“, ertönt da eine ärgerliche Stimme, „wie kommst du darauf, dass wir Schwerter blöd sind? Hat dir dein Bruder nicht eben vorgelesen, was für ein bewegtes Dasein ich hatte?!“
Erschrocken dreht Emily sich um und versteckt sich hinter Paul. Der blickt begeistert auf die glänzende Waffe, die bei jedem Wort aufleuchtet, als sei jede Silbe ein pulsierender Herzschlag.

Leseprobe II – In den Tiefen meiner Lust

Turner Rot

Turners Bild schrieb Entzücken in mein Herz. Leuchtende Farben entflammten meine Lust.
Der Mann neben mir legte seinen Blick auf mich. Rot, wie Turners Sonne. Glühend und erregend auf meiner Haut.
Mir war als könnte ich seinen mitreißenden Herzschlag spüren, der mich unaufhaltsam in seine Arme trieb. Sein Atem strömte gleichzeitig mit meinem. Der Mann berührte meine Hand. Die Klangfarben unserer Seelen verwoben sich harmonisch.
Turners Rot floss über und erfüllte mein Herz und meinen Geist. Der Mann sprach kein Wort. Doch seine Augen erzählten mir von unserem Erkennen und dem Wissen, dass ich mich ihm hingegeben würde. Ich legte mein Einverständnis in seine Gedanken und es gab kein zurück.
Das Unwahrscheinliche passierte. Die Grenzen fielen und die Tabus schmolzen unter Turners Rot.

Leseprobe I – In den Tiefen meiner Lust

Tu es

Sehe deine Augen
Spüre deinen Atem
Erblicke das Verlangen
Deiner Seele

Entlock mir
Mein Geheimnis
Nichts existiert
Nur Körper ineinander

Wirfst mich
In höchste Himmel
Ziehst mich
In tiefstes Meer

Gib mir deine Lust
Fass mich
Verbrenn mich
Verschling mich

Liefere mich aus
An deine Fantasie
Bin dir verfallen
Ohne Gegenwehr

Hörig deinem Willen
Gebe dir alles
Tu was du willst
Nimm mich

In den Tiefen meiner Lust

Cover Front Eva2

Lust, Verlust, Liebe und Leid liegen oft dich beieinander. Gehen ineinander über und auf. Himmelhochjauchzend schweben wir auf den Wolken großer Gefühle und fallen tief, wenn unsere Herzen zerbrechen. Dazwischen stehen wilde Leidenschaften, Begierden, Verlangen, Trauer, Wut, Sehnen, Verzehren und das unvergängliche Hoffen auf die (un)endlich wahre Liebe. Ein alter und immer neuer Tanz, in dem wir umeinander kreisen, uns drehen, wegdriften und wieder annähern. So sind auch die Texte, Impressionen und Gedichte in diesem Band Schritte im Tanz der Liebe und des Lebens. Sinnlich, besinnlich, mit Herzblut geschrieben, und einem Augenzwinkern möchte ich zum Träumen verführen.

Dieses Buch kann nur direkt über mich bezogen werden. Leider sah sich eine große Online-Druckerei nicht in der Lage das Buch zu drucken, da der Inhalt angeblich zu heikel sei. Ich nenne es darum: Das böse Buch 🙂 . Siehe meinen Beitrag: „Bin ich Henry Miller“ auf meiner Schreibseite: Schreiberleben.

Aber weil ich meine Gedichte und Text und besonders die Zeichungen nicht in den Weiten meines PC verstauben lassen wollte, habe ich das Buch selber drucken lassen. Es hat 128 Seiten.

Wer also gerne ein Exemplar hätte, schreibe mich bitte persönlich an: Schreibrauminfo@web.de

Das Geheimnis von Aldenham Park – und der Fluch der Wölfe

Fantasy-Romance

Zur Geschichte:

Serafine Durham erfährt, dass sie ein herrschaftliches Anwesen geerbt hat. Der Haken: Die junge Frau muss Aldenham Park mit Aidan Black, einem begnadeten Shakespeare Darsteller, teilen. Das erste Zusammentreffen verläuft turbulent. Die einsame Serafine setzt alles daran in Aldenham ein Zuhause zu finden. Schnell stellt sie fest, das alte Haus birgt mysteriöse Geheimnisse. Serafine begegnet leibhaftigen Geistern, hört von einem bedrohlichen, uralten Fluch und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Dabei wird sie von ihren Gefühlen für den attraktiven Aidan, seinem Freund Simon und einem begabten Jungmimen hin und her gerissen. Am Ende steht alles auf dem Spiel und Serafine muss sich entscheiden.

„Liebe ist der Schlüssel, und der Tod.“

Aldenham Park, Cover

ISBN-13: 9783738601398, 296 Seiten

Ich freue mich riesig, dass ich es endlich in den Händen halte! Ich hoffe, es findet seine Leser/innen. Es ist etwas speziell, da es fünf Anfänge und die passenden fünf Enden hat. Jede/r Leser/in kann sich seinen Lieblingsanfang und Ende aussuchen. Außerdem konnte ich meiner Neigung zu meinem Lieblingsdichter nachgeben und etwas über Shakespeare schreiben.

Inessa – Die Stadt der Verlorenen

Science Fiktion-Fantasy

Selena Marais bekommt vom Lordprotektor der Megacity Inessa den Auftrag, Gavin Harris zu eliminieren. Sie fügt sich seinem Willen, da der Lordprotektor ihren Bruder Alain gefangen hält, obwohl sie als letzte Angehörige des Soleas Clans eine Heilerin ist und dies ihren Grundsätzen widerspricht. Als sie Gavin Harris gefunden hat, überschlagen sich die Ereignisse. Selena gerät zwischen die Fronten. Ihre intensiven Gefühle für Gavin und seinen Bruder Lance, die dem Tandark Clan angehören, erschweren die Dinge zusätzlich. Selena muss sich für eine Seite entscheiden. Das Leben aller Beteiligten steht auf dem Spiel.

Inessa ist eine Liebes- und Befreiungsgeschichte vor dem Hintergrund einer “Big Brother Gesellschaft”.

Das Cover wurde von meinem Mann gestaltet.

Das ist der Klappentext zu meiner Science Fiktion Erzählung. Das Buch hat 186 Seiten. Es wird auch als E-Book zu haben sein.

ISBN – 978-3-7357-8058-4

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