Archiv der Kategorie: Lesungen

Das Weihnachtsglöckchen

Die Lesung wurde beim Fechenheimer Literaturfestival 2015 aufgenommen.

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Meine Texte aus der Kreativ-Nacht in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern des Schnupperkurses

Für alle, die Spaß daran haben, die Schreibsession der Kreativ-Nacht ansatzweise nachzuvollziehen, folgend die Impuse/Aufgaben und meine Texte dazu.

  1. Rundentext

Heute Nacht träumte mir, dass ein rosa Elefant durchs Zimmer ging.

Denn der Himmel hatte beschlossen uns wach zu küssen.

Deshalb schicke ich mich in meinem Traum aus dem Haus.

Igrendwie bist du traurig.

Wunderbarerweise blieb es ein Geheimnis.

Schließlich schlief ich so fest, dass ich den Wecker nicht hörte.

 

  1. Liebe ist – ein Gedicht

Liebe ist …

(Eine Pflanze)

… wie die Weide am See, die mich mit ihren langen Zweigen schützend einhüllt.

(Ein Tier)

wie unsere Katze, die sich auf meinem Schoss zusammenrollt, wenn sie möchte.

(Eine Speise)

… wie Vanilleeis mit Erdbeeren und Sahne, fruchtig süß, wie deine Küsse in der Nacht.

(Ein Wetter)

… wie ein Sommerregen sanft und erfrischend, nimmt er die Hitze des Tages von meinen Schultern.

(Eine Farbe)

golden und Blau, wie die Sonne und der Tag, die Sterne, der Mond und die Nacht.

Fazit: Liebe ist … deine Hand in meiner.

 

  1. Assoziationen und Text zu einer Farbe

Grün: Tanne, Farn, Wald, Weide, Waldmeister, Jäger, Absinth, Broccoli, Glasflasche, Wellensittich, Kaktus, Bunstift, Maigrün, Frühling, Wiese, Kobold, Ampelmännchen, Florfliege, Lodenstoff

Verwendete Worte im Text: Kobold, Absinth, Glasflsache, Florfliege, Wald, Weide,

Text: Der Absinth glüht beinahe unnatürlich in der dicken Glasflasche, als würde ihn jemand von innen anleuchten. Jerry legt ein Zuckerstückchen auf den silbernen Löffel.

„Möchtest du etwas Wasser dazu?“, fragt er und lächelt.

Ich betrachte sein Gesicht, dicht vor mir. Irgendwie sieht er merkwürdig aus. Seine Augen verziehen sich zu kleinen Schlitzen, wie bei einem Kobold.

„Wasser?“, höre ich Jerry dumpf von weit weg.

Ich nicke schwerfällig. Jede Bewegung kommt zeitverzögert. Ich habe das Gefühl in einem dicken Wattebausch zu stecken. Kobold?! Woher weiß ich, dass ein Kobold seine Augen zu Schlitzen verziehen kann?

Es mag daran liegen, dass ich viel im Wald unterwegs bin oder habe ich neulich nicht ein Buch über Kobolde in der Bibliothek gelesen? Vielleicht habe ich auch einen Mordsschwips?

„Komm, trink einen Schlick“, Jerry drückt mir den Glaspokal mit dem milchig grünen Absinth in die Hand, „du wirst sehen, die grüne Fee wird dir ganz neu Eindrücke schenken.“

Seine samtige Stimm tröpfelt in meine Gedanken, die in einem zähen Strom dahinfließen. Ich nehme einen Schluck. Der Geschmack ist bittersüß.

Mein Blick bleibt an der filigranen Florflieg hängen, die träge über den Rand des Lampenschirms krabbelt, direkt der heißen Glühbirne entgegen.

Mir fällt es wieder ein! Ich habe einen Kobold gesehen. Leibhaftig. Vor einer Woche unter der alten Weide am See. Der kleine Kerl steckte in dem alten Vogelhaus fest, dass an dem dicken Stamm hängt und weder für Vögel noch für Kobolde bewohnbar ist …

Kreativ-Nacht Familienbildungsstätte Wetterau – Lesung und Schnupperkurs

Die ev.Familienbildungsstätte Friedberg/Wetteraukreis hatte eine tolle Nacht geplant. Es gab allerhand Aktivitäten, von Malen über Singen, Bauchtanz, Nähen, Lesung und Schreibwerkstatt, Basteln usw.  Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt.

Das Foto zeigt mich vor der Lesung, …

Lesung 2

 

… die diesmal nicht nur einen „einfachen“ Hörwert hatte, sondern bei der ich Texte aus meinen Schreibwerkstätten gelesen habe , um die verschiedenen Möglichkeiten von Textimpulsen zu zeigen. Darunter ein Gedicht von Hilde Domin:

Herbstaugen

Presse dich eng
an den Boden.

Die Erde
riecht noch nach Sommer,
und der Körper
riecht noch nach Liebe.

Aber das Gras
ist schon gelb über dir.
Der Wind ist kalt
und voll Distelsamen.

Und der Traum, der dir nachstellt,
schattenfüßig,
dein Traum
hat Herbstaugen.

Ein Text, der aus Assoziationen der Farbe Blau entstand und Eingang in mein Buch „In den Tiefen meiner Lust“ fand.

Blau (Folgend die Worte, die in meinem Text verwendet wurden)

Meer – Himmel – Polareis – Kälte – Tinte – Blaubeeren – blaue Augen – blaue Stunde – Tagblau – Nachtblau

Außerdem ein Song von Billy Paul, der mich zu meinem Text „Misses Jones und Ich“ inspirierte.

Des weiteren ein Text inspiriert von einem Bild, dem ersten Satz eines Buches und einer skurrilen Todesanzeige (man gönnt sich ja sonst nichts.)

Um 21 Uhr versammelte sich dann eine Gruppe von 5 Teilnehmern, und dem netten Herrn von der Wetterauer Zeitung (der einen kleinen Einblick in eine kreative Schreibwerkstatt gewinnen wollte), in einem Seminarraum zu einer Schreibsession. Jeder Teilnehmer konnte drei Texte mit nach Hause nehmen. Ein Rundentext, als Eisbrecher sozusagen, ein Gedicht über die Liebe und ein Text, inspiriert von Farben, unter anderem rosa, blau und grün.

Es war ein toller Abend, auch wenn leider weniger Gäste da waren, als erhofft. Allerdings war dies die erste Kreativ-Nacht der Familienbildungsstätte in dieser Form. Es wäre schön, wenn sie nächstes Jahr wieder stattfindet, dann mit wachsender Resonaz.

Ich habe auf jeden Fall großen Spaß gehabt, nicht nur weil die Zuhörer der Lesung Interesse an meiner Arbeit zeigten, sondern auch und besonders, weil ich anderen den Anstoß zu einem ganz persönlichen Text geben durfte. Das zeigt eine Mail, die ich heute morgen bekam, in der eine der Teilnehmerinnen des Workshops, mir ihren fertiggestellten Text schickte.

Welche größere Belohnung kann es für einen Schreibkursleiter geben?

PS.: Die Themen meiner Kurse sind auf meiner Seite  https://schreibraumeigensinn.wordpress.com/ zu finden. Wer Interesse an einem Kurs hat, sei es bei der Familienbildungsstätte oder auch an anderer Stelle, möge mich sehr gerne ansprechen.

03.06.2016 Lesung und KreativNacht in der Familienbildungsstätte Wetterau

Freitag den 03.06.2016 – KreativNacht von 18:00 – 24:00 Uhr

Zwischen 18:30 und 19:30 werde ich zwei Mal zwanzig Minuten aus meinen Büchern lesen – vielleicht auch Texte, die in meinen Schreibkursen entstanden sind – und um 21 Uhr wird es dann für Interessierte und alle die Spaß am Schreiben haben eine kleine Schreibsession geben. Ihr seid herzlich eingeladen!

Viele kreative Angebote laden ein einen kreativen Abend in den Räumen der ev. Familienbildungsstätte Wetterau (in Friedberg, Bismarckstr.2) zu verbringen.Lyrik, Schreibwerkstatt, Basteln, Nähen, Farbberatung und vieles mehr. Außerdem gibt es etwas zur leiblichen Stärkung.

Alle sind herzlich willkommen. Anmeldung erwünscht.

Weitere Informationen:

Programm 2016, ev. Familienbildungsstätte Wetterau

und bei mir 🙂

Zweite Lesung in der Teestube im alten Fischerhaus 11.03.2016

Unsere zweite Lesung wird mit freundlicher musikalischer Unterstützung von René Weicherding – auch als Sternentramper  bekannt – stattfinden. Wir freuen uns sehr auf eine abwechslungsreiche Mischung aus Text und Musik.

Plakat mit Feder

Hier möchte ich euch die teilnehmenden Autoren vorstellen:

Veronika M. Dutz erblickte in der Geburtsstadt der Gebrüder Grimm das Licht der Welt. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete Sie in verschieden Bereichen. Literatur begeistert und begleitet sie ihr ganzes Leben. Sie reist leidenschaftlich gern, nie ohne ein gutes Buch im Gepäck. Veronikas Gedichte & Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien erschienen. Ihre neusten Projekte sind eine historische Liebesgeschichte und ein Zeitreise-Fantasy-Roman. Autorin Veronika M. Dutz

Nina Elflein lebt in Bad Nauheim und studiert in Frankfurt Germanistik und Soziologie. Sie schätz Literatur und blickt gerne auf die Menschen. In der Literatur ebenso, wie im wirklichen Leben. Nina schreibt sozial kritisch oder märchenhaft schön. Seit 2014 nimmt sie an Lesungen teil. Auf ihrem Blog: Schreibwerk schreibt sie über das Schreiben und Ihr Studium. Für 2016 plant sie eine Fortbildung im Schreibzentrum der Goethe Universität.

Robert Maier, geb. 1961 Frankfurt, lebt heute in Bad Vilbel. Von Haus aus Physiker arbeitet er in der IT als Projektmanager. Robert bewegt sich in unterschiedlichen Genres. Er fühlt sich im Bereich Krimi und Science-Fiction ebenso wohl, wie in sozialkritischen Glossen und Mystischem. Unverzichtbarer Bestandteil seiner Geschichten ist Humor. Im Februar erschien sein Roman „Pankfurt“ beim Charles Verlag, Frankfurt. Neustes Projekt ist ein Frankfurt-Krimi, in dem ein Rentner, mit nicht immer legalen Methoden, einen Mordfall löst.

Mario Momberger, Jahrgang 1987, geboren und aufgewachsen in Bad Nauheim, arbeitet nach Fachabi & 2 Ausbildungen mit Schwerpunkt Informatik, als technischer Manager in Eschborn. Sein großes Interesse gilt der Astronomie, Quantenphysik, Metaphysik, Philosophie, Logik und Paradoxa. Mario schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. „Ich schreibe, um andere Menschen in eine fremde Welt eintauchen zu lassen und gedanklich davonzutragen.“ Er ist ein bemerkenswerter Gedichteschreiber und Wortspieler. Wochsereat-Halbkomik

Caroline Susemihl, geb. 1965 in Hameln, lebt heute in Bad Nauheim. 2013 schloss sie ein Studium zur Poesiepädagogin ab. Neben dem Schreiben von Prosa und Lyrik leitet sie Kurse für kreatives Schreiben Schreibraum Eigensinn, engagiert sich bei einer Literaturzeitschrift, des Charles Verlages. Caroline liebt es Geschichten zu erzählen, möchte unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen. „Ein bisschen die Welt retten und ein bisschen unsterblich sein.“ Sie hat sechs Bücher veröffentlicht, an mehreren Anthologien teilgenommen. Das bekannteste Buch: Aurelia, Nymphe der Lust, Pseudonym: Maria Bertani erschienen bei blue panther books. (carolinesusemihl.wordpress.com)

Lesung in der „Teestube im Alten Fischerhaus“ Hanau

Plakat mit Feder

 

Hier möchte ich euch die teilnehmenden Autoren vorstellen:

Veronika M. Dutz erblickte in der Geburtsstadt der Gebrüder Grimm das Licht der Welt. Nach Ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete Sie in verschieden Bereichen. Literatur begeistert und begleitet Sie ihr ganzes Leben. Sie reist leidenschaftlich gern, nie ohne ein gutes Buch im Gepäck. Veronikas Gedichte & Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien erschienen. Ihre neusten Projekte sind eine historische Liebesgeschichte und ein Zeitreise-Fantasy-Roman. Autorin Veronika M. Dutz

Nina Elflein lebt in Bad Nauheim und studiert in Frankfurt Germanistik und Soziologie. Sie schätz Literatur und blickt gerne auf die Menschen. In der Literatur ebenso, wie im wirklichen Leben. Nina schreibt sozial kritisch oder märchenhaft schön. Seit 2014 nimmt Sie an Lesungen teil. Auf ihrem Blog: Schreibwerk schreibt Sie über das Schreiben und Ihr Studium. Für 2016 plant Sie eine Fortbildung im Schreibzentrum der Goethe Universität.

Robert Maier, geb. 1961 Frankfurt, lebt heute in Bad Vilbel. Von Haus aus Physiker arbeitet Er in der IT als Projektmanager. Robert bewegt sich in unterschiedlichen Genres. Er fühlt sich im Bereich Krimi und Science-Fiction ebenso wohl, wie in sozialkritischen Glossen und Mystischem. Unverzichtbarer Bestandteil seiner Geschichten ist Humor. Im Februar erscheint sein Roman „Pankfurt“ beim Charles Verlag, Frankfurt. Neustes Projekt ist ein Frankfurt-Krimi, in dem ein Rentner, mit nicht immer legalen Methoden, einen Mordfall löst.

Mario Momberger, Jahrgang 1987, geboren und aufgewachsen in Bad Nauheim, arbeitet nach Fachabi & 2 Ausbildungen mit Schwepunkt Informatik, als technischer Manager in Eschborn. Sein großes Interesse gilt der Astronomie, Quantenphysik, Metaphysik, Philosophie, Logik und Paradoxa. Mario schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. „Ich schreibe, um andere Menschen in eine fremde Welt eintauchen zu lassen und gedanklich davonzutragen.“ Er ist ein bemerkenswerter Gedichteschreiber und Wortspieler. Wochsereat-Halbkomik

Caroline Susemihl, geb. 1965 in Hameln, lebt heute in Bad Nauheim. 2013 schloss Sie ein Studium zur Poesiepädagogin ab. Neben dem Schreiben von Prosa und Lyrik leitet Sie Kurse für kreatives Schreiben Schreibraum Eigensinn, engagiert sich bei einer Literaturzeitschrift, des Charles Verlages. Caroline liebt es Geschichten zu erzählen, möchte unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen. „Ein bisschen die Welt retten und ein bisschen unsterblich sein.“ Sie hat sechs Bücher veröffentlicht, an mehreren Anthologien teilgenommen. Das bekannteste Buch: Aurelia, Nymphe der Lust, Pseudonym: Maria Bertani erschienen bei blue panther books. (carolinesusemihl.wordpress.com)

Lesung Teil 6 – „In den Tiefen meiner Lust“

Die Geschichte „Miss Jones und ich“ handelt von einer unerfüllten Liebe.